Dienstunfähigkeit

Bei Beamten spricht man im Allgemeinen von Dienstunfähigkeit und nicht von Arbeits- oder Berufsunfähigkeit.

Denn wenn ein Beamter Dienstunfähig ist, ist er nicht gleich automatisch auch Berufsunfähig. Der Dienstherr hat nämlich die Möglichkeit den Beamten vorzeitig in den Ruhestand zu versetzen, wenn dieser für 6 Monate nicht seinen Dienst verrichten kann und auch nicht in Aussicht ist das er Ihn in den nächsten 6 Monaten wieder aufnehmen kann.

Sprich bei längerer Krankheit oder einem schwereren Unfall kann man schnell mal in die Dienstunfähigkeit rutschen, auch wenn man nach 18 Monaten wieder genesen ist.

Aus diesem Grund ist eine normale Berufsunfähigkeitsversicherung für den Beamten immer unzureichend und sollte dringend eine DU-Klausel enthalten. Aber auch bei den DU-Klauseln gibt es beträchtliche Unterschiede auf die man achten sollte.

Eine „ideale“ Beamtenklasuel garantiert auch den Verzicht auf jegliche medizinische Nachprüfung.

Uniformierte Beamte müssen zusätzlich auf spezielle DU-Klauseln achten. So gibt es für Polizeibeamte, Feuerwehrbeamte und Soldaten extra Klauseln.

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